Sorry Google: "Wiwo" und Jung von Matt greifen Debatte um Street View auf

Mittwoch, 18. August 2010
Die "Wiwo" greift die Debatte um Google Street View in der Werbung auf
Die "Wiwo" greift die Debatte um Google Street View in der Werbung auf

Google Street View wird immer mehr zum Werbethema. Nach dem Autovermieter Sixt greift nun auch die "Wirtschaftswoche" die Debatte um den Internetdienst in einer Kampagne auf. „Sorry Google, aber in die Chefetagen schauen weiterhin wir“, heißt es auf einem Anzeigenmotiv, das die langjährige Stammagentur Jung von Matt/Spree in Berlin für das Entscheidermagazin aus der Verlagsgruppe Handelsblatt entwickelt hat.

Mit dem Google-Motiv will die "Wirtschaftswoche" eigenen Angaben zufolge auf humorvolle Weise ihren "Führungsanspruch als Deutschlands entscheidendes Wirtschaftsmagazin" verdeutlichen.

Die Anzeige ist Teil der neuen "Aktualitätskampagne", mit der das in Düsseldorf erscheinende Magazin derzeit in Zeitschriften und überregionalen Tageszeitungen sowie im Internet um Leser buhlt. Unter dem Motto „Die aktuellen Themen – die wichtigsten Hintergründe“ werden dabei regelmäßig politische und gesellschaftliche Ereignisse aufgegriffen und für die eher wirtschaftsorientierte Entscheider-Zielgruppe umgedeutet. So kommentierte die "Wiwo" das Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der WM in Südafrika mit dem Satz „Schade, bei dem Goldpreis“. mas
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