Sony-Chef Gerdes muss Kompetenzen abgeben

Montag, 20. Februar 2006

Der angeschlagene Elektronikkonzern Sony Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Weil das Unternehmen hierzulande 2005 erneut rote Zahlen geschrieben hat, wird die Geschäftsführung nun offenbar umgebaut und Deutschlandchef Manfred Gerdes teilweise entmachtet. Das geht aus einem Bericht des "Manager Magazin" hervor. Wie der Titel erfahren haben will, müssen mit Jürgen Samuel und Kenichi Yoda Anfang April zwei Geschäftsführungsmitglieder gehen. Samuel, bislang für den Bereich Infrastruktur tätig, soll zur Europa-Zentrale wechseln, Yoda kehrt dem Bericht zufolge zum Mutterhaus nach Japan zurück.

Gerdes bleibe zwar formal im Amt, müsse die Kompetenzen für Marketing und Vertrieb an den neuen Geschäftsführer Yoshiyukiu Nogami abgeben, heißt es.

Ein Sony-Sprecher wollte den Bericht gegenüber HORIZONT.NET nicht kommentieren. mas

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