Social Networks von Jugendlichen selten genutzt

Dienstag, 15. April 2008
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Habbo Onlineaktivität H&M YouTube Südamerika Europa NIKE


Die zweite weltweite vom Community-Betreiber Habbo erstellte Studie zur Markeanaffinität von Jugendlichen bringt ein ungewöhnliches Ergebnis hervor: 40 Prozent der rund 60.000 befragten Teens aus 31 Ländern sehen Social Networks nicht als wichtigen Teil ihrer Onlineaktivitäten an. Laut dem Global Habbo Youth Survey ist eine der Hauptursachen hierfür, dass sich viele der Communitys an der englischen Sprache orientieren. Habbo selbst unterhält in 32 Staaten lokalisierte Communitys für Kids mit nach eigenen Angaben 9,5 Millionen Unique Visitors im Monat. Zu den Lieblingsseiten bei den 11- bis 18-Jährigen gehören der Erhebung zufolge Youtube und Myspace. Generell gehört das Web zum Standardkommunikationsmittel für die Befragten in Nord- und Südamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum. 76 Prozent von ihnen nutzen etwa Instant Messaging übers Netz. Obwohl 72 Prozent der Kids E-Mail-Accounts besitzen, nutzen sie diese kaum für die Kommunikation untereinander. E-Mails senden sie stattdessen an Schulen, Arbeitgeber oder Familienmitglieder, so die Studie.

Bei den befragten Affinitäten zu globalen Marken liegen McDonald's, Coca Cola und Nokia weit vorne. Während Jungen gerne Produkte von Nike, Adidas und Billabong kaufen, sind Mädchen Fans von H&M, Nike und Roxy. Die Studie kann hier bezogen werden. tk

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