Social Media: Bei Spendings wird geknausert

Dienstag, 02. November 2010
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Börsennotierte Unternehmen setzen hohe Erwartungen in Social Media, bei den Ausgaben bleiben sie aber kleinlich. Das geht aus einer Studie der PR-Consulter Temmel, Seywald & Partner hervor, für die 86 Konzerne in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. Mehr als ein Drittel der Unternehmen gibt an, für Social Media-Aktivitäten kein zusätzlichen Spendings bereitzustellen. 32 Prozent stellen für Social Media-Auftritte zwar Mittel bereit, investieren dabei aber mehrheitlich weniger als 20.000 Euro. Nur 7 Prozent der befragten börsennotierten Unternehmen investieren derzeit mehr als 100.000 Euro im Jahr. Knapp ein Drittel machte keine Angaben.

Die geringe Investionsbereitschaft ist umso erstaunlicher, als für neun von zehn Unternehmen Social Media weiter an Bedeutung gewinnen wird. Derzeit nutzen 60 Prozent der befragten Konzerne aktiv Social Media. Ebenso viele werten diese Kommunikationstools als wichtig für ihre Unternehmenskommunikation.

Die Plattformen im Mitmach-Web, allen voran Facebook und Twitter, werden derzeit vor allem von der Marktforschung genutzt. 92 Prozent beobachten die Portale, um Informationen über das Image der eigenen Firma oder deren Produkte zu sammeln. Den größten Einsatz finden soziale Netzwerke daneben für die Customer Relations (70 Prozent) und die Produktwerbung (65 Prozent). ork
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