Sky startet im Oktober 3D-Kanal / Branche beschließt technische Standards

Donnerstag, 02. September 2010
Der Pay-TV-Anbieter sendet ab Oktober in 3D
Der Pay-TV-Anbieter sendet ab Oktober in 3D

Der Pay-TV-Anbieter Sky startet im Oktober mit der regelmäßigen Ausstrahlung von Inhalten in 3D. Der 3D-Eventkanal soll Programmhighlights aus den Bereichen Sport, Spielfilme, Dokumentationen und Entertainment umfassen. Ab der Rückrunde der aktuellen Saison der Fußball-Bundesliga könnte zudem pro Spieltag eine Begegnung in 3D übertragen werden. Entsprechende Pläne hatte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) erst gestern angekündigt. Im Zusammenhang mit der Ankündigung der DFL hatte Sky ebenfalls einen 3D-Kanal angekündigt, den Starttermin aber noch offengelassen. Nun soll es also auf einmal ganz schnell gehen. Das Angebot kann über alle von Sky zertifizierten HD-Receiver und den erst kürzlich von Sky eingeführten HDTV-Festplattenreceiver empfangen werden. Darüber hinaus ist ein 3D-fähiges Fernsehgerät notwendig.

"In Kombination mit unserer vielfältigen Auswahl an exklusiven Sport-, Dokumentations- und Filmprogrammen präsentieren wir ein einzigartiges TV-Erlebnis für die wachsende Zahl an Haushalten mit einem 3D-fähigen Fernseher in Deutschland und Österreich", freut sich Brian Sullivan, CEO von Sky Deutschland. Außer über Satellit wird der "3D-Eventkanal" von Sky auch über das Kabelnetz von Kabel BW verbreitet.

Die Branche hat sich zudem auf technische Mindestspezifikationen für die Ausstrahlung von 3D-Inhalten verständigt. Die 3D-Initiative wird von dem Satellitenbetreiber SES Astra, den wichtigsten europäischen TV-Sendern und der Geräteindustrie unterstützt. Erfreulich für die Verbraucher: Die verabschiedeten Übertragungsstandards sind kompatibel mit bestehenden HD-Receivern. "Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen unserer Initiative", kommentiert Ferdinand Kayser, President und CEO von SES Astra: "Sie ist ein echter Sprung hin zur Einführung des 3D-Fernsehens in Europa. 3D wird den Markt für Unterhaltungselektronik weiter antreiben und dafür sorgen, dass Fernsehen weiterhin das bedeutendste aller Unterhaltungsmedien bleibt." dh
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