Sky gewinnt im 3. Quartal fast 100.000 neue Kunden

Donnerstag, 10. November 2011
Der Pay-TV-Anbieter arbeitet sich langsam in Richtung Gewinnzone
Der Pay-TV-Anbieter arbeitet sich langsam in Richtung Gewinnzone


Sky arbeitet sich langsam aber sicher in Richtung Gewinnzone vor: Im 3. Quartal konnte der Pay-TV-Anbieter fast 100.000 Neukunden gewinnen - so viele wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Damit steigt die Zahl der Abonnenten auf 2,86 Millionen. Der Umsatz kletterte in den vergangenen drei Monaten um 17 Prozent, das operative Ergebnis verbesserte sich um 66 Prozent. Unter dem Strich schreibt Sky aber immer noch rote Zahlen. Genau 98.000 neue Kunden konnte Sky im Zeitraum von Juli bis September netto dazugewinnen. Seit Jahresbeginn liegt der Nettozuwachs damit bei 200.000 zahlenden Kunden. Mit nun 2,86 Millionen Abonnenten nähert sich Sky damit der Marke von 3 Millionen Kunden, die in der Vergangenheit häufig als entscheidende Schwelle für das Erreichen der Gewinnzone genannt wurde. Zugleich sank die Kündigungsquote auf 11 Prozent. In Verbindung mit dem auf 30,94 Euro gestiegenen Umsatz pro Kunden scheint also tatsächlich die Gewinnzone in greifbare Nähe zu rücken.

"Wir haben alle Kennzahlen verbessert und das beste Neukundenwachstum der Unternehmensgeschichte in einem dritten Quartal erzielt. Trotz der gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen sind wir in einer aussichtsreichen Position, um auch in Zukunft weiter zu wachsen", kommentiert Sky-Chef Brian Sullivan die Zahlen.

Der Umsatz stieg im 3. Quartal um 17 Prozent auf 284,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 66 Prozent auf minus 18,6 Millionen Euro. Nach Steuern blieb ein Verlust von 46,9 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum versenkte Sky noch 89,3 Millionen Euro.

Im wichtigen 4. Quartal will Sky noch einmal rund 100.000 neue Kunden gewinnen und erwartet damit für das Gesamtjahr ein Nettowachstum um 300.000 Abonnenten. Beim EBITDA erwartet Sky für das laufende Jahr ein negatives Ergebnis zwischen -145 und -175 Millionen Euro. dh
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