Skurriler Besitzstreit: Programmierer fordert 84 Prozent von Facebook

Mittwoch, 14. Juli 2010
Ob Facebook-Gründer Mark Zuckerberg das Lachen vergeht?
Ob Facebook-Gründer Mark Zuckerberg das Lachen vergeht?
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Facebook Besitzstreit Mark Zuckerberg USA Page Book FTD WSJ


Er ist einer der reichsten Jungunternehmer in den USA. Bis zu 15 Milliarden Dollar soll sein Social Network Wert sein. Als Gründer von Facebook ist Mark Zuckerberg Herr über weltweit bald 500 Millionen Mitglieder. In letzter Zeit muss er sich immer wieder gegen heftige Angriffe vor allem von Datenschützern wehren. Jetzt bekommt der 26-Jährige neuen Ärger. Diesmal von einem seiner ehemaligen Programmierer. Der Amerikaner Paul Ceglia will einen Anteil von 84 Prozent am Social Network Facebook vor einem US-Gericht einklagen. Er behauptet, Zuckerberg habe ihn 2003 mit der Entwicklung der Seite "The Face Book" oder "The Page Book" beauftragt und ihm dafür einen 50-Prozent-Anteil und ein Honorar von 1000 Dollar zugesagt. Zudem sollte Ceglia ein weiteres Prozent für jeden Tag bekommen, an dem die Seite noch offline ist. Das Unternehmen bezeichnet die Klage als völlig unbegründet.

Wie die "FTD" meldet, gibt es einige Ungereimtheiten: Unklar ist zum Beispiel, warum Ceglia erst nach sechs Jahren mit der Klage ankommt. Nach Informationen des "Wall Street Journal" ist Ceglia im Übrigen kein Unbekannter in Justiz-Kreisen. Er wird beschuldigt, Kunden seines Geschäfts für Holzbrennstoffe geprellt zu haben. jm
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