Sinner Schrader steigert Umsatz um 8 Prozent

Donnerstag, 15. April 2010
Die Geschäftsführung von Sinner Schrader
Die Geschäftsführung von Sinner Schrader

Das Internet wurde in den vergangenen Monaten schon häufiger als Krisengewinnler bezeichnet - nicht ganz zu Unrecht, wie die aktuelle Bilanz von Sinner Schrader nahelegt. Der Hamburger Online-Dienstleister hat seinen Nettoumsatz im ersten Geschäftshalbjahr 2009/2010 um 8,4 Prozent auf rund 11,3 Millionen Euro gesteigert. Dabei erzielte die Agentur aber lediglich einen Mini-Gewinn: Das Konzernergebnis wird mit 0,4 Millionen Euro angegeben. Besonders im zweiten Quartal, das in der Sinner-Schrader-Zeitrechnung von Anfang Dezember 2009 bis Ende Februar 2010 dauert, zog das Geschäft spürbar an. Nachdem das Umsatzplus im 1. Quartal mit 6,4 Prozent noch überschaubar war, legte die Agentur im zweiten Quartal mit 10,8 Prozent zweistellig zu. Motor des Wachstums ist das Segment Interactive Marketing. Hier konnte der Umsatz im ersten Halbjahr um 9 Prozent gesteigert werden.

Auch das Neukundengeschäft machte sich bemerkbar. So ließ unter anderem ein Auftrag der Otto-Gruppe die Kassen klingeln. Für den Hamburger Versandriesen entwickelte Sinner Schrader den neuen Onlineschuhshop mirapodo.de. Weitere Aufträge erhielt Sinner Schrader von Rewe, dem Heine Versand und Radio Hamburg. Insgesamt kletterte der Anteil des Neukundengeschäfts am Nettoumsatz von 7 Prozent im Vorjahr auf knapp 12 Prozent. mas
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