Sinner Schrader senkt trotz Umsatzplus die Gewinnprognose

Mittwoch, 15. Juli 2009
Geschäftsführer Thomas Dyckhoff (l.) und Matthias Schrader
Geschäftsführer Thomas Dyckhoff (l.) und Matthias Schrader

Sinner Schrader hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 wieder an Fahrt gewonnen. Wie der Hamburger Internet-Dienstleister mitteilt, kletterte der Bruttoumsatz im Zeitraum von Anfang März bis Ende Mai 2009 um 12 Prozent auf 6,9 Millionen Euro. Bei einem Nettoumsatz in Höhe von 5,1 Millionen Euro konnte die Agentur ihr operatives Ergebnis (EBITA) um 0,4 Millionen Euro auf 0,5 Millionen Euro steigern. Auch das Neugeschäft hat sich laut Agenturangaben positiv entwickelt. Gegenüber dem Vorquartal seien die Auftragseingänge um knapp 15 Prozent angestiegen, teilt Sinner Schrader mit. Gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet die Agentur ein Plus bei den Auftragseingängen um 6 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 erhöhte sich der Bruttoumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 20,8 Millionen Euro - das entspricht 15,5 Millionen netto. Beim operativen Ergebnis liegt bei 1,2 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das operative Ergebnis nach neun Monaten bei knapp 1,4 Millionen Euro gelegen.

Für das Gesamtjahr hält Sinner Schrader an seiner positiven Umsatzprognose fest. Die Agentur rechnet derzeit mit einem Umsatz im Gesamtjahr von mehr als 27 Millionen Euro. Die Ergebnisprognose wird allerdings nach unten korrigiert. Das Ziel einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr sei trotz der erfreulichen Entwicklung im dritten Quartal "zunehmend unwahrscheinlich, da der Rückstand aus dem zweiten Quartal nur mit einem außerordentlich guten vierten Quartal aufgeholt werden könnte", so die Begründung. Sinner Schrader rechnet nun mit einem operativen Ergebnis in der Größenordnung von 1,5 Millionen Euro. mas
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