Shopping im Web: Erst die Ware, dann bezahlen

Donnerstag, 10. März 2011
Beim Bezahlen im Netz sind die deutschen Verbraucher konservativ
Beim Bezahlen im Netz sind die deutschen Verbraucher konservativ
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Bezahlsystem BVH PayPal


Rechnungen sind den Deutschen beim Shopping im Web noch immer die liebste Lösung. Erst auf Platz 2 folgen elektronische Bezahlsysteme. Rund 40 Prozent der Verbraucher bezahlen die Ware per Rechnung und damit erst, wenn diese schon zu Hause eingetroffen ist. Auf Rang 2 folgt mit 26 Prozent Online-Payment über Anbieter wie PayPal oder Click&Buy. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Umfrage des Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und von CEG Creditreform Consumer .

15 Prozent der Kunden bezahlen ihre Waren mit Kreditkarte, gefolgt von 13 Prozent der Verbraucher, die per Vorkasse zahlen. Abgeschlossen wird das Ranking durch insgesamt etwa 6 Prozent Nutzer weiterer Bezahlmöglichkeiten wie Ratenzahlung, Nachnahme oder Zahlungsaufschub.

Im Verhältnis zum Durchschnitt benutzten Männer wesentlich häufiger die Kreditkarte zum Bezahlen im interaktiven Handel. Frauen hingegen forderten wesentlich häufiger die Ware auf Rechnung an.

Bei der Untersuchung wurde auch deutlich, dass gerade die jüngeren Einkäufer (bis 39 Jahre) häufiger die elektronischen Bezahldienste oder die Vorauskasse als Bezahloption für sich wählen. Für Kunden ab 40 Jahren und älter ist der Kauf auf Rechnung die relevanteste und am häufigsten genutzte Option. ork
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