"Share": Burda-Nachwuchs teilt sein Können in eigenem Magazin

Donnerstag, 04. Juli 2013
Für den Burda-Nachwuchs ist Teilen das neue Haben
Für den Burda-Nachwuchs ist Teilen das neue Haben

Auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt noch eine Nische zu finden, kann durchaus als Herausforderung bezeichnet werden. Die Volontäre des Jahrgangs 2011-13 der Burda Journalistenschule haben sie gemeistert. Zusammen mit dem Super Illu Verlag bringen sie am Samstag "Share" an den Kiosk: ein Magazin über das neue Lebensgefühl des Teilens. Von Carsharing über Couchsurfing bis Crowdfunding: Dem Burda-Nachwuchs zufolge ist die sogenannte Share Economy längst zur globalen Bewegung geworden, unterstützt von der Digitalisierung. Online vernetzt, tauschen Menschen Wohnungen zwischen Kontinenten, teilen Autos in überfüllten Großstädten und geben überschüssiges Essen an Hungrige nebenan. "Sharing is Caring - eine Bewegung, die die Welt verändern kann. Wir sind viele. Und wir werden immer mehr", heißt es im Editorial des 146-seitigen Magazins. Endlos scheinbar auch die Themenvielfalt: House Sharing, Dog Sharing, Skill Sharing, was die Sportfreunde Stiller so alles teilen, Luxus-Accessoires zum Teilen - dass die Ideen aus den Burda-Volontären nur so heraus sprudelten, spürt man.

"Share" erscheint unter der Chefredaktion von Stefan Lemle ("A new kind") und Robert Schneider, Chefredakteur "Super Illu", ab Samstag, 6. Juli, im Super Illu Verlag. Flankiert wird die neue Zeitschrift, die zum Copypreis von 3,90 Euro in einer Druckauflage von 80.000 Exemplaren erscheint, unter anderem von dem Blog Lets-share.de. Laut Burda ist eine regelmäßige Erscheinungsweise im Berliner Super Illu Verlag möglich - wenn ausreichend Leser die Begeisterung der Burda-Volontäre teilen. kl
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