SevenOne Media Studie: TV ist starker Impuls für die Produktsuche im Internet

Donnerstag, 28. Juli 2011
Der Vermarkter empfielt mit TV Produktimpulse zu setzen.
Der Vermarkter empfielt mit TV Produktimpulse zu setzen.

Fernsehen liefert die stärksten Impulse für die Suche nach Produkten im Internet. Das zumindest behauptet eine aktuelle Studie des TV-Vermarkters SevenOne Media. So gaben 44 Prozent der 14- bis 49-Jährigen an, aufgrund eines Produkthinweises im Fernsehen anschließend im Internet danach gesucht zu haben. In der jungen Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen ist der Impuls noch stärker: Für 54 Prozent dieser Altersgruppe dient TV als Initialmedium für die Onlinerecherche. Diese Ergebnisse würden bestätigen, dass crossemdiale Kampagnen mit dem Baustein TV und entsprechenden Online-Verlängerungen sehr effektiv arbeiten, meint Daniel Haberfeld, Director Research bei SevenOne Media. Der Unterschied zu den anderen Medien ist deutlich: Zeitschriften veranlassen 32 Prozent der Befragten, Produkte im Internet zu suchen, bei Zeitungen sind es 28 Prozent. Mit weiterem Abstand folgen Radio (21 Prozent) und Kino (16 Prozent).

Nutzt der Zuschauer parallel zum Fernsehen auch das Internet, steigt die Anzahl derjenigen, die Impulse aus dem Fernsehen für ihre Onlineaktivitäten übernehmen. 54 Prozent der Multitasker, die häufig beide Medien zeitgleich nutzen, lassen sich vom TV inspirieren. Dabei ist der Anteil der Multitasker in den letzten Jahren noch gewachsen. Während es 2002 nur fast jeder fünfte Zuschauer war, surfen und schauen heute schon über die Hälfte gleichzeitig. 63 Prozent von ihnen informieren sich dabei online über das aktuelle TV-Programm oder Produkte, auf die sie beim Fernsehen gestoßen sind. Viele nutzen außerdem Kommunikationsmöglichkeiten wie E-Mails (80 Prozent) oder Communities (49 Prozent).

Die Studie "Impulswirkung des Fernsehens" ist Teil des "SevenOne Reasearch Flash", in dem das Vermarktungsunternehmen der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe in unregelmäßigen Abständen ausgewählte Forschungsthemen präsentiert. Das Forschungsinstitut Mindline Media hat im Rahmen der repräsentativen Studie 1.008 deutschsprachige Probanden zwischen 14 und 49 Jahren telefonisch interviewt. hor
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