Seven-One-Media verordnet Senderfamilie Fastenkur für Werbetarife 2002

Mittwoch, 01. August 2001

Mit Preissteigerungen unter der Inflationsrate reagiert der TV-Werbezeitenvermarkter Seven-One-Media auf das abgekühlte Werbeklima im laufenden Jahr. Überraschend für Werbekunden dürfte allerdings die Erhöhung der Durchschnittspreise bei Sat 1 um 0,8 Prozent sein. Bei den Mediaagenturen war allgemein mit einer Nullrunde für den schwächelnden Sender gerechnet worden.

In der für Werbekunden attraktiven Zeitschiene von 17.00 bis 23.00 Uhr legt der Sender sogar um 2,8 Prozent zu. Kräftiger dreht das jugendlicher positionierte Pro Sieben an der Preisschraube. Im Schnitt sind bei dem Spielfilmsender 1,2 Prozent, von 17.00 bis 23.00 Uhr sogar 5,6 Prozent mehr zu zahlen. Bei Kabel 1 legt hingegen vor allem die Daytime zu: Während der Sender im Schnitt die Preise um 3,5 Prozent steigert fällt das Plus von 17.00 bis 23.00 Uhr mit 2 Prozent deutlich niedriger aus.

Ein geteiltes Bild auch bei den Spartenkanälen des Vermarkters: Während der Nachrichtensender N24 eine Nullrunde fährt nutzt der Wirtschaftssender Bloomberg TV seine gestiegenen Reichweite für eine durchschnittliche Preiserhöhung um 7 Prozent.
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