Seven-One Media: Viele Top-Marken bevorzugen Fernsehwerbung

Dienstag, 07. September 2004

Marken mit prämierten Werbekampagnen bevorzugen das Fernsehen, um Aufmerksamkeit für ihre Produkte zu erzeugen. Einer Untersuchung des Pro-Sieben-Sat-1-Vermarkters Seven-One Media zufolge investieren die Gewinner der führenden Marken-Awards in Deutschland mit durchschnittlich 54 Prozent den größten Teil ihrer Bruttowerbeausgaben in TV-Werbung.

So reservieren etwa Bacardi Rigo, GWA-Effie-Gewinner 2003, und Wrigley, Gewinner der Brand Championship 2002, fast ausschließlich in Fernsehwerbung (rund 99 Prozent der Spendings). Mehr als 80 Prozent ihres Etats geben der Best-Brands-Gewinner 2004 Haribo und der ebenfalls mit dem GWA-Effie Award 2003 ausgezeichnete Bierbrauer Krombacher für Werbung auf dem Bildschirm aus.

An zweiter Stelle im Mediamix der prämierten Marken folgt mit 35 Prozent der Ausgaben die Printwerbung, die etwa bei Siemens, Saturn, Microsoft und IBM bevorzugt wird. Ausnahme unter den Top-Marken ist die "Financial Times Deutschland". Der Gruner + Jahr-Titel verzichtet ganz auf TV-Werbung und investiert über 80 Prozent seines Bruttowerbeaufkommens in Printanzeigen. Auf Werbung in den übrigen Medien entfallen bei den Top-Marken rund 11 Prozent der Spendings.

Für die Studie wurden außer GWA Effie Gold-Ranking 2003 und Best Brands 2004 auch Interbrand 2004, der Marken-Award 2004, Y & R Brand Asset Valuator 2003 und Brand Championship 2002 ausgewertet. ra
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