Seven-One Media: Vernetzte Kampagnen liegen im Trend

Mittwoch, 19. März 2008
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Kampagne Unterföhring SevenOne Media Werbeaktion


Im vierten Jahr in Folge steigt bei dem Pro-Sieben-Sat-1-Vermarkter Seven-One Media in Unterföhring die Zahl konvergenter Kampagnen, also Werbeaktionen, die mehrere Medien integrieren, diese miteinander vernetzen und aktiv aufeinander verweisen. Für 2007 verbucht das Unternehmen insgesamt 189 crossmediale Werbeaktionen, was ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der mit vernetzter Werbung erwirtschaftete Bruttoumsatz kletterte von 110 Millionen Euro im Jahr 2006 um 16 Prozent auf 130 Millionen Euro 2007. Das entspricht einem Anteil von 3,4 Prozent am gesamten Bruttoumsatz des Vermarkters. Neben der absoluten Zahl konvergenter Kampagnen nimmt auch deren Vernetzungsgrad kontinuierlich zu. So kamen im vergangenen Jahr bei rund einem Fünftel der Werbeauftritte mindestens drei unterschiedliche Plattformen zum Einsatz, 2006 waren es circa 14 Prozent. Vier oder mehr Medien integrieren inzwischen 5,3 Prozent der Kampagnen. Vor einem Jahr traf das nur auf 1,2 Prozent zu.

Neben TV und Internet setzen Werbungtreibende zunehmend auf digitale Plattformen und Werbeformen wie In-Game-Advertising, Podcast, Mobile und Werbung auf Abruf wie beispielsweise in der Online-Videothek Maxdome. Ziel ist es, den Konsumenten zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Nutzungssituation zu erreichen.

Der Begleitforschung von Seven-One Media zufolge zahlt sich diese Strategie tatsächlich aus: Dank medienübergreifender Maßnahmen für den Schokoriegel Snickers habe sich die ungestützte Werbeerinnerung um 200 Prozent erhöht. bn

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