Sebastian Turner kandidiert nicht mehr für das Amt des Vorstandssprechers

Donnerstag, 17. Juni 2004

Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) muss sich im Herbst einen neuen Vorstandssprecher suchen. Sebastian Turner, der die Position vier Jahre lang innehatte, tritt nicht wieder an. "Meine Ziele sind größtenteils erreicht. Es ist Zeit für ein frisches Gesicht", begründet der Co-Vorstandsvorsitzende von Scholz & Friends seinen Entschluss.

Insider weisen jedoch darauf hin, dass nach den Diskussionen um die Kür des ADC-Ehrenmitglieds (Michael Schirner) und den Kunden des Kahres (Baden-Württemberg) die Wiederwahlchancen Turners gesunken sein dürften. Der freiwillige Verzicht könnte also auch als elegante Form des Rückzugs interpretiert werden. Turner will sich künftig als einfaches Vorstandsmitglied dem Ausbau des ADC-Instituts (HORIZONT 22/2004) widmen.

Das Mandat für eine weitere Vorstandstätigkeit hat er zuletzt bei den Berliner Sektionswahlen erhalten. Sie fanden Anfang voriger Woche statt. Zusammen mit Turner wurde dort auch sein Kollege Hans-Joachim "Bulle" Berndt im Amt bestätigt. Bis Ende Juli bestimmen jetzt die fünf übrigen Sektionen in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und München ihre Repräsentanten. Aus diesem Kreis wird dann auf der Jahresmitgliederversammlung am 30. Oktober ein neuer Sprecher gewählt. Als aussichtsreichster Kandidat gilt O&M-Kreativchef Delle Krause. mam

Mehr zu potenziellen Kandidaten gibt es in der aktuellen HORIZONT, die am heutigen Donnerstag erscheint
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