Schwächster Start für "DSDS" seit Jahren, "The Voice" rutscht auf Tiefstwert

Montag, 09. Januar 2012
Die Jury des Jahrgangs 2012 von "Deutschland sucht den Superstar"
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DSDS Tiefstwert Castingshow The Voice of Germany RTL Sat.1



Der Kampf der Castingshows hatte in der ersten Runde nur Verlierer: "Deutschland sucht den Superstar", seit Jahren der Inbegriff der deutschen Castingshow, startete am Samstag so schwach wie schon lange nicht mehr. Allerdings rutschte am Freitag auch der schärfste Konkurrent von DSDS, "The Voice of Germany" auf einen neuen Tiefstwert. Insgesamt 6,17 Millionen Zuschauer verfolgten am Freitag bei RTL den Auftakt der neunten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". Mit 3,7 Millionen Zuschauern von 14 bis 49 Jahren kletterte der Zielgruppenmarktanteil zwar auf starke 31 Prozent - allerdings ist das zugleich der schwächste Start der Castingshow seit rund zehn Jahren. Im Gesamtpublikum musste sich DSDS sogar dem ZDF-Krimi "Stubbe - Von Fall zu Fall" geschlagen geben, der sich mit insgesamt 7,03 Millionen Zuschauern den Tagessieg am Samstag sichern konnte.

Aber auch das Konkurrenzformat "The Voice of Germany" von Sat 1 schwächelt und rutschte am Freitag auf einen neuen Tiefststand: Mit 2,82 Millionen werberelevanten Zuschauern blieb das Format deutlich unter der 3-Millionen-Marke, der Zielgruppenmarktanteil von 23,7 Prozent markierte ein neues Allzeit-Tief in der noch jungen Geschichte der Show. Vieles deutet also daraufhin, dass sich "Deutschland sucht den Superstar" und "The Voice of Germany" in den kommenden Wochen das Leben gegenseitig ziemlich schwer machen werden. dh
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