Schluss mit anonymen Lästereien: HORIZONT.NET implementiert Kommentarfunktion von Facebook

Montag, 16. April 2012
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Vor mehr als fünf Jahren haben wir auf HORIZONT.NET eine Kommentarfunktion eingeführt. Seitdem hat sich HORIZONT.NET von einem Web-1.0-Fachportal zu einer lebhaften Debattenplattform entwickelt, auf der die Leser die wichtigen Themen aus der Kommunikationsbranche untereinander und in Interaktion mit der Redaktion diskutieren. Rund 17.000 Kommentare, die inzwischen zu Formaten wie Spießer Alfons, Top und Flop der Woche, den Spot-Premieren oder den HORIZONT-Checks verfasst wurden, sprechen eine eindeutige Sprache. Das Niveau der Diskussionen und Beiträge war oft hoch, leider aber nicht immer. Auch wenn rassistische, sexistische oder grob beleidigende Posts von der Redaktion grundsätzlich gesperrt wurden: Die Zahl der anonymen Kommentatoren, die mit ihren Beiträgen auf HORIZONT.NET in erster Linie ihrem Wettbewerber schaden oder schmutzige Wäsche waschen wollten, ist leider vor allem in den letzten Monaten deutlich angestiegen. Daraus ziehen wir nun die Konsequenzen: Um ein Zeichen gegen die Anonymität zu setzen, haben wir bei allen redaktionellen Rubriken die Kommentar-Funktion von Facebook installiert. Wer bei Facebook angemeldet und eingeloggt ist, wird automatisch erkannt und kann ab sofort Beiträge unter seinem Facebook-Namen verfassen. Auch Facebook-Verweigerer werden nicht ausgeschlossen: So bietet das soziale Plug-in auch registrierten Nutzern von Yahoo, AOL und Hotmail die Möglichkeit, sich über ihren Mailaccount zu verifizieren und Beiträge zu schreiben.

Uns ist klar, dass dieser Schritt anonyme Kommentare nicht komplett verhindern kann. Wir möchten dies allerdings auch als Aufruf an die Inkognito-Schreiber verstanden wissen, in Zukunft auf Lästereien zu verzichten und stattdessen auf Argumente zu setzen. Denn HORIZONT.NET versteht sich nach wie vor als Fachportal für Kommunikation - und das sollte sich auch in den Debatten widerspiegeln. mas
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