Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag streitet Verkaufspläne ab

Dienstag, 29. April 2008

Die Gerüchte um seinen Verkauf hat der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) dementiert. "Wir sind eher angewiesen, Medien zuzukaufen", sagt SHZ-Geschäftsführer Thomas Keßler gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Auch auf Gewerkschaftsseite sieht man den Schritt als unwahrscheinlich an. "Der Verlag schreibt schwarze Zahlen, ein Verkauf ist derzeit unwahrscheinlich", wird ein Verdi-Sprecher zitiert. Offiziell will der Verlag jedoch erst in der kommenden Woche Stellung nehmen. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" gestern berichtete, sollen einige der zwei Dutzend Gesellschafter bei Banken angefragt haben, was ihre Verlagsanteile wert sind. Der SHZ ist mit 17 Lokal- und Regionalzeitungen, darunter Titel wie das "Flensburger Tageblatt" und die "Schweriner Volkszeitung", einer der auflagenstärksten Zeitungsgruppen in Norddeutschland. bn

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