Schickler stellt Studie zur Strukturkrise der regionalen Tageszeitungen vor

Dienstag, 29. April 2003

Die wirtschaftliche Krise der regionalen Tageszeitungsverlage in Deutschland ist nicht allein auf die konjunkturbedingte Flaute im Anzeigengeschäft zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Hamburger Unternehmensberatung Schickler und des internationalen Printmedien-Verbandes Ifra, für die 50 Verlagsmanager aus dem deutschsprachigen Raum befragt worden sind. Tatsächlich sei der ruinöse Verdrängungswettbewerb zwischen den verschiedenen Medien ein weitaus größeres Problem.

Die Mehrheit der Verlagsmanager befürchtet für die nächsten Jahre sogar noch einen weiteren Rückgang der Anzeigenumsätze, bedingt nicht zuletzt durch die Abwanderung der wichtigen Rubrikenmärkte ins Internet. Auch die weitere Auflagenentwicklung wird insgesamt eher skeptisch beurteilt. Immerhin 54 Prozent der befragten Manager sehen in einer nationalen Vermarktungsorganisation eine effektive Möglichkeit, die Attraktivität regionaler Tageszeitungen zu steigern. nr
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