Sat 1 hält im Wahljahr an Strunz-Talk "Eins gegen Eins" fest

Dienstag, 22. Mai 2012
Claus Strunz darf 2013 wieder die Ärmel hochkrempeln
Claus Strunz darf 2013 wieder die Ärmel hochkrempeln

Claus Strunz darf auch in Zukunft weiter bei Sat 1 talken - trotz eher überschaubarer Einschaltquoten. Neue Folgen von "Eins gegen Eins" gibt es allerdings erst wieder 2013, im Umfeld der Bundestagswahlen. Am Montag lief die vorerst letzte Folge von "Eins gegen Eins". Im Schnitt verfolgten 530.000 Zuschauer die zehn Ausgaben der mittlerweile dritten Staffel, was einem Marktanteil von 4,6 Prozent entspricht. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Talkshow einen Marktanteil von 5,7 Prozent. Damit liegt "Eins gegen Eins" zwar weit unter dem Senderschnitt von Sat 1, für eine politische Talksendung bei einem Privatsender sind die Einschaltquoten aber achtbar. Allerdings dürfte Sat 1 im Jahr der Bundestagswahl wohl in erster Linie aus Prestigegründen an der Sendung festhalten. 2013 soll es laut Sat 1 zudem mehr mehr Folgen geben als in diesem Jahr.

"Eins gegen Eins' ist der junge Polit-Talk Deutschlands. Wir erreichen Menschen, die die öffentlich-rechtlichen Sender offenbar aufgegeben haben", sagt Moderator Claus Strunz, der sich im Hauptjob um die Bewegtbildangebote von Axel Springer kümmert. "Deshalb freue ich mich sehr, dass wir unsere Arbeit im wichtigen Bundestagswahljahr fortsetzen können. Junge Menschen für Politik zu interessieren und zu sensibilisieren - das ist für mich kein Job, sondern ein Anliegen." dh
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