Sächsische Zeitung stellt Sonntagsausgabe ein

Freitag, 15. Juli 2005
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Die "Sächsische Zeitung am Sonntag" wird ihr Erscheinen mit der Ausgabe vom kommenden Sonntag einstellen. Die im Dresdner Druck- und Verlagshaus (DD+V) herausgegebene Sonntagsausgabe der "Sächsischen Zeitung" verfehlte die angestrebten Verkaufszahlen von rund 80000 Exemplaren. "Wir haben schnell eine verkaufte Auflage von 40000 Exemplaren erreicht, aber diese Zahl stagnierte zuletzt", begründet DD+V-Geschäftsführer Mario Frank die Entscheidung. Die "Sächsische Zeitung am Sonntag" war erstmals im November 2003 als einzige regionale Sonntagszeitung Ostdeutschlands erschienen. Frank: "Die ,SZ` am Sonntag war für uns von Anfang an ein Test mit kalkuliertem Risiko und offenem Ausgang."

Das Dresdner Druck- und Verlagshaus ist derweil mit der WVD Mediengruppe übereingekommen, ein Joint Venture auf der Basis einer gleichberechtigten Partnerschaft zu gründen. Das DD+V übernimmt 50 Prozent der WVD-Anteile. Die WVD Mediengruppe verlegt unter anderem die Anzeigenzeitungen "Wochenspiegel Sachsen" und "Hallo Leizpig" und betreibt darüber hinaus den führenden privaten Postdienst im Raum Chemnitz. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt. mh

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