Saatchi & Saatchi: Geschäftsführer Géza Unbehagen geht

Montag, 25. Februar 2013
Géza Unbehagen zieht es zurück nach Hamburg
Géza Unbehagen zieht es zurück nach Hamburg

Prominenter Abgang bei Saatchi & Saatchi: Mit Géza Unbehagen verliert die Frankfurter Kreativagentur ihren langjährigen Geschäftsführer und Chief Operating Officer. Géza Unbehagen verlässt Saatchi & Saatchi in den nächsten Monaten auf eigenen Wunsch, um neue berufliche Wege zu gehen, teilt die Frankfurter Kreativschmiede mit. Der Manager, der 2010 bei Saatchi anheuerte und zuletzt vor allem am Berliner Standort wirkte, wolle wieder nach Hamburg zurückkehren. In der Hansestadt hatte er bereits bei früheren Stationen seine Spuren hinterlassen, unter anderem als Geschäftsführer von Serviceplan Hamburg (2006 - 2010), als Managing Director von Springer & Jacoby (2003 - 2006) und als Chefberater und Unitleiter bei Jung von Matt (2000 - 2003).

„Ich hatte bei Saatchi & Saatchi drei tolle Jahre. Die Agentur hat sich in dieser Zeit enorm weiterentwickelt und ist heute an allen drei Standorten gut aufgestellt“, sagt Unbehagen. Nach 10 Jahren als Geschäftsführer in großen Kreativ-Agenturen sei es allerdings sein Wunsch gewesen, "noch einmal zu neuen Ufern aufzubrechen“, ergänzt Unbehagen.

Michael Samak, CEO Saatchi & Saatchi Deutschland und der Schweiz, verliert mit Unbehagen nach eigenen Worten einen Manager, der "viele wichtige Impulse für die Agentur gesetzt hat". So habe Saatchi unter der Mitwirkung Unbehagens etwa viele neu kreative Talente für die Agentur begeistern und Neukunden wie O2, AIDA und zuletzt Union Investment gewinnen können. Zudem wurde die Berliner Saatchi-Niederlassung gegründet. „Wir haben uns darauf verständigt, dass ich der Agentur als Berater für einige Kunden und Themen erhalten bleibe", so Unbehagen. mas
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