SZ-Gesellschafter streiten weiter

Montag, 16. April 2007
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SZ Verlagsanteil Streit Landgericht München


Der Streit zwischen den Gesellschaftern der "Süddeutschen Zeitung" über die Frage des Verkaufs von Verlagsanteilen spitzt sich zu.Laut "Spiegel" planen verkaufsbereite Eigentümer die Vertreter der Südwestdeutschen Medien Holding (SWMH) in den Aufsichtsgremien des Verlags abzuwählen. Grund seien "schädigende Geschäftspraktiken". Die SWMH wolle eine korrekte Bewertung des Verlags verhindern. Die SWMH besitzt derzeit 18,75 Prozent der Aktien und hält ein Vorkaufsrecht. Wenn das Bieterverfahren für Dritte eröffnet und eine Unternehmensbewertung stattfinden würde, stiege mit hoher Wahrscheinlichkeit der Verkaufspreis.

Nach Informationen des "Spiegel" hat die SWMH einigen der Alteigner angeboten, ihre Anteile vorab für durchschnittlich 7,5 Millionen Euro je Prozentpunkt abzukaufen. Das entspreche aus Sicht von vier der fünf Eitgnerfamilien jedoch nicht dem tatsächlichen Wert des Verlages.

Das Landgericht München soll ab morgen klären, wer bei der "Süddeutschen Zeitung" in Zukunft die Richtung vorgibt. se

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