SV-Gesellschafter streiten über Strategie

Mittwoch, 30. Oktober 2002

Die Gesellschafter des Süddeutschen Verlags streiten sich darüber, wie die Rettung des angeschlagenen Medienhauses erfolgen soll. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" wird derzeit heftig diskutiert, ob Finanzinvestoren oder andere Medienhäuser an dem Verlag beteiligt werden sollen. Es geht um die Übernahme eines Anteils bis zu 20 Prozent für 100 Millionen Euro. Interesse haben die WAZ, Holtzbrinck und Madsack angemeldet.

Wegen des Gesellschafterstreits sind bereits eingefädelte Verkäufe ins Stocken geraten. So fehlt zum Beispiel noch die Zustimmung der Gesellschafter zum Verkauf der Medizin-Verlage ("Medical Tribune") an die britische Triton-Gruppe, die rund 50 Millionen Euro briungen könnten.

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