SFB Stadtradio geht in die Werbeoffensive

Montag, 13. Januar 2003

Nicht nur "Berlin hören", sondern auch lesen, heißt es seit neuestem beim SFB-Stadtradio 88Acht. Die öffentlich-rechtliche Welle wirbt derzeit über ein Citylightnetz, im Vorabendprogramm der ARD sowie in mehreren Berliner Tageszeitungen. Das Stadtradio liefert zudem seit Jahresbeginn Bezirksnachrichten an das Berliner Fenster in der U-Bahn.

Das seit Juli 2000 betriebene Berliner Fenster mit seinem Doppelmonitorsystem aus Information und integrierter Werbung gehört zur BVG-Tochter Plakat- und Außenwerbung Berlin (PAB). Hauptkooperationspartner für die zweimal täglich erneuerten 15-Minuten-Programmschleifen ist seit Sendestart der "Berliner Kurier", das Boulevardblatt aus dem Berliner Verlag. Der Vertrag läuft offiziell zum Jahresende aus. Beim SFB-Stadtradio beziffert man die jährlichen Kosten auf 60.000 Euro.

Das Berliner Fenster will sich langfristig durch Werbeeinnahmen finanzieren. Zu den Neukunden zählen unter anderem Bewag, Berliner Volksbank, VW oder Esselte-Leitz . Seit vergangenen April läßt sich das Berliner Fenster zusätzlich durch die Nord-Kombi Fahrgastfernsehen vermarkten, in der die drei größten Anbieter in Berlin, Hamburg und Hannover zusammenarbeiten. Bis Jahresende sollen alle 1,6 Millionen täglichen Fahrgäste in jedem hauptstädtischen U-Bahn-Wagen einen Blick auf die Doppelmonitore werfen können.
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