Russland entdeckt Schulbuchwerbung

Mittwoch, 29. Mai 2002

In russischen Schulbüchern dürfen im Rahmen eines Pilotprojekts Anzeigen erscheinen. Initiator ist der staatliche Bildung-Verlag, der den russischen Schulbuchmarkt dominiert. Zwar sieht die russische Gesetzgebung außer einer Obergrenze von 25 Prozent Werbeanteil keine Werbebeschränkungen bei den Schulbüchern vor, trotzdem will der Verlag nicht alle Markenarktikler als Werbekunden akzeptieren.

Wie Verlagsleiter Alexander Kondakow erklärt, werde nur Werbung in den Schulbüchern erscheinen, die eine gesunde Lebenshaltung fördere. Als Beispiel nannte er Anzeigen für Hygieneartikel oder Computer.
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