Rundfunkgebühren: WDR holt sich Rückendeckung von der Verbraucherzentrale

Montag, 28. Dezember 2009
Monika Piel
Monika Piel

Die Akzeptanz der Rundfunkgebühren ist trotz groß angelegter Werbekampagnen der GEZ weiterhin gering. Daher holt sich der Westdeutsche Rundfunk (WDR) nun zusätzliche Rückendeckung von einer unabhängigen Beratungsstelle: Der öffentlich-rechtliche Sender dehnt seine Kooperation mit der Verbraucherzentrale zur Beratung und Information der TV-Zuschauer rund um das Thema Rundfunkgebühren ab Januar 2010 auf ganz Nordrhein-Westfalen aus. Zuvor wurde die Zusammenarbeit seit Herbst 2008 im Großraum Essen getestet. Das Projekt wird nun bis zum Ende der laufenden Gebührenperiode im Jahr 2012 fortgesetzt. "Die Beratung und der Service sind eine gute Ergänzung zu den Angeboten von WDR und GEZ. Die Möglichkeit, sich in Zeifelsfällen an eine neutrale, anerkannte Instanz wenden zu können, war die richtige Idee", erklärt WDR-Intendantin Monika Piel.

Die Leistung der Verbraucherzentrale umfasst unter anderem die Information über komplizierte Verfahrensfragen der Rundfunkgebühren, Hilfestellung bei Schwierigkeiten mit dem Zahlungsverkehr, Unterstützung im Beschwerdemanagement der GEZ aber auch Beratung zur Befreiung von der Gebührenpflicht. Weitere Infos zu der Kooperation finden sich auf der Website der Verbraucherzentralebn
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