Rundfunkanstalten erforschen getarnte Werbung in Kindersendungen

Dienstag, 30. Oktober 2001

Kinderserien wie Digimon oder Teletubbies, die ihre Bildschirmpräsenz in einem umfangreichen Merchandising versilbern, sind den Medienwächtern zunehmend ein Dorn im Auge. Jetzt wollen die Landesrundfunkanstalten Hessen, Rheinland- Pfalz und Nordrhein-Westfalen den möglichen Missbrauch von Kindersendungen zur Produktvermarktung gemeinsam untersuchen.

Mit der Durchführung der Studie beauftragten sie das Hans-Bredow-Institut in Hamburg. Doch schon vor dem Start der Untersuchung veröffentlichte die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR) eine eigene Bewertung der Sachlage: Danach dienen derartige Fernsehserien zunehmend als Türöffner zur Vermarktung ganzer Produktpaletten.
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