Rundfunk: Goldgräberstimmung ist vorbei

Dienstag, 12. Mai 1998

Die Beschäftigungssituation und die wirtschaftiche Lage des Rundfunks in Deutschland 1996/97 hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) näher unter die Lupe genommen. Bei der Untergruppe der Spartensender, die 1996 rund300 Millionen Mark Verluste verzeichneten, liegt der Kostendeckungsgrad jedoch nur bei 71 Prozent.Rosiger sieht die Situation im Hörfunk aus, obgleich sich auch hier die Situation 1996 verschärfte. Lagen die Erlöse aller privaten Hörfunkanbieter 1995 noch 15 Prozent über den Kosten, sank der Anteil 1996 auf 11 Prozent. Am besten steht der landesweite Hörfunk mit einem Kostendeckungsgrad von 125 Prozent da, am schlechtesten schnitt der bundesweite Hörfunk mit 76 Prozent ab.
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