Ringier verbucht Umsatzrückgang für 2009

Donnerstag, 08. April 2010
Der Schweizer Medienkonzern muss einen Ergebnisrückgang verkraften
Der Schweizer Medienkonzern muss einen Ergebnisrückgang verkraften

Das in zehn Ländern Europas und Asiens tätige Medienunternehmen Ringier verbucht für das Geschäftsjahr 2009 einen Umsatzrückgang um insgesamt 15,6 Prozent auf rund 858 Millionen Euro. Ausschlaggebend für den rückläufigen Umsatz sowie das negative EBITDA-Ergebnis, das mit 46,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um 41,8 Prozent geringer ausfällt, seien die Wirtschaftskrise und der Einbruch im Werbemarkt, heißt es aus dem Konzern. Alle Märkte von Schweiz über Deutschland bis hin zu den asiatischen und osteuropäischen Schwesterkonzernen haben finanzielle Einbußen zu vermelden.

Im neuen Geschäftsjahr 2010 will die Holding dem Ergebnis mit Sparprogrammen, dem Ausbau des Unterhaltungsbereiches und verstärkten Online-Aktivitäten begegnen. Im Web wolle man vor allem in "transaktionsbasierte Plattformen" wie E-Commerce und Classified-Geschäfte investieren. Der Anteil der digitalen Erlöse am Gesamtumsatz hat 2009 um 8,7 Prozent zugenommen. hor
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