"Rheinische Post" verkauft Nutzungsrechte für redaktionelle Texte

Donnerstag, 12. August 2010
RP-Online sucht nach neuen Erlösquellen
RP-Online sucht nach neuen Erlösquellen

Das Thema Paid Content wird für die Verlage immer wichtiger und so experimentieren zahlreiche Printhäuser mit unterschiedlichen Modellen. Die Mediengruppe Rheinische Post in Düsseldorf verkauft künftig nicht nur ihre Texte, sondern auch die Nutzungsrechte dafür. Damit können Dritte die redaktionellen Beiträgen auf ihren Websites, Foren und Blogs veröffentlichen. Ab sofort stehen den Usern unter RP-Online.de alle Artikel der Tageszeitungen "Rheinische Post", "Solinger Morgenpost" und "Bergischen Morgenpost" zur Verfügung, die seit 2001 veröffentlicht wurden. Wer die Texte nur lesen will, zahlt in der Startphase pro Download 1,19 Euro. Die Kosten für die Veröffentlichung sind abhängig von Reichweite und Nutzungsdauer und starten bei 8 Euro für einen Monat pro Artikel. Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte, T-Pay oder Clickandbuy.

"Das Bedürfnis nach einer individuellen, uneingeschränkten Nutzung der Inhalte der Rheinischen Post ist in der Vergangenheit stark angestiegen. Mit dem digitalen Zeitungsarchiv reagieren wir jetzt auf die Wünsche unserer Kunden", sagt Susanne Röber, Leitung Produktmanagement und Entwicklung. bn
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