Reuters-Aktien fallen um 22 Prozent

Mittwoch, 16. Oktober 2002

Die Wirtschafts- und Medienagentur Reuters kündigt für das zweite Halbjahr einen Umsatzrückgang um 6 bis 7 statt der angekündigten 5 bis 6 Prozent an. Darüber hinaus sanken die Konzernerlöse im dritten Quartal um sieben Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Flaute an den Weltbörsen und die daraus resultierende Schwäche des Finanzdienstleitungssektors zurückzuführen.

Im Bereich Corporate and Media gingen die Einnahmen um 6 Prozent zurück. Insbesondere die Erträge im Mediengeschäft fielen aufgrund von Abbestellungen um 8 Prozent. Die Einnahmen in den Bereichen Fernsehen und Foto zeigten sich dagegen stabil. Eine schnelle Erholung ist nicht zu erwarten. Für das erste Halbjahr 2003 rechnet Reuter-Chef Tom Glocer mit einem Rückgang der regelmäßigen Einnahmen um bis zu 9 Prozent.
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