Rettungsaktion für die Kölnische Rundschau

Donnerstag, 30. April 1998

Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundeskartellamt übernimmt der Verlag M. DuMont Schauberg ("Kölner Stadt-Anzeiger", "Express") voraussichtlich zum 1. Januar 1999 das Verlagsgeschäft unddie Verlagsrechte der "Kölnischen Rundschau"/"Bonner Rundschau" und ihrer Unterausgaben von der Heinen-Verlag GmbH. Die "Kölnische Rundschau" wird zukünftig im Verlag M. DuMont Schauberg erscheinenund in einem gemeinsamen Anzeigentarif mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" angeboten werden. M. DuMontSchauberg übernimmt auch das Vertriebsgeschäft. Publizistisch, personell und organisatorisch bleibt die Redaktion der "Kölnischen Rundschau" im Heinen-Verlag. "Stagnation im Vertriebsgeschäft, einverstärkter Wettbebewerb im Werbemarkt und die Kostenentwicklungen der Branche haben die Wirtschaftlichkeit der ,Kölnischen Rundschau” als Zweitzeitung am regionalen Markt besonders stark belastet", heißt es in der offiziellen Verlautbarung. Auch auf Dauer werde es nicht möglich sein, mit der "Kölnischen Rundschau" ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Die Beteiligungsverhältnisse am Heinen-Verlag und der Kölnischen Verlagsdruckerei GmbH bleiben von den Veränderungen bei der "KölnischenRundschau" unbeeinflußt. Helmut Heinen hält weiterhin 80 Prozent und M. DuMont Schauberg 20 Prozent der Anteile.
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