Redakteure der Tageszeitungen protestieren gegen Verlegerpläne

Dienstag, 13. Januar 2004

Mit weißen Flecken auf den Seiten protestieren die Redakteure der "Frankfurter Rundschau" heute angesichts der laufenden Tarifverhandlungen gegen einen möglichen Qualitätsverlust. Zahlreiche andere Tageszeitungen sind mit einem deutlich verringertem Umfang erschienen. Die Verleger fordern Kürzungen bei der Gehaltsstaffel sowie bei Urlaubsgeld und -tagen. Zudem will der Bundesverband der Zeitungsverleger die Arbeitszeit von nominell 36,5 auf 40 Wochenstunden erhöhen.

Zeitweiliger krisenbedingter Verzicht dürfe nicht dauerhaftem Tarifdumping den Weg ebnen, schreibt die "FR" in der heutigen Ausgabe in eigener Sache. Ende vergangenen Jahres hatte das Blatt bereits mit leeren Flächen auf den redaktionellen Seiten gegen den internen Sparkurs protestiert. sch
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