Red Indians Verlag tauft "Gapz" in "Capz" um

Mittwoch, 12. Oktober 2011
Aus "Gapz" wird "Capz"
Aus "Gapz" wird "Capz"

Aus G wird C: Der Independent-Verlag Red Indians in Reutlingen tauft sein halbjährliches Reise- und Lifestylemagazin "Gapz" in "Capz" um. Die Umfirmierung greift ab der Winter-Ausgabe, die am 10. November erscheint. Verleger Michael Köckritz nennt rechtliche Gründe: "Der neue Name erleichtert den Schritt in internationale Märkte." Man darf vermuten, dass der bisherige Titel zum Streit mit der Modemarke Gap hätte führen können. Das Label betreibt hierzulande keine Läden, liefert aber via Internetshop nach Deutschland.

Fragt sich nun, wie Köckritz den Wechsel inhaltlich erklärt. Denn zum Start seines "Reisekulturmagazins" (Selbstbeschreibung) Ende 2010 hatte er dessen Namen sehr kreativ begründet: Gaps, das seien in der Sprache der Skateboarder die Gräben, die man überspringt. "Gapz", mit progressivem "z" am Ende, sollte so ein Synonym sein für Freiräume, die man beim Unterwegssein passiere und die man mit Erlebnissen füllen könne, so Köckritz damals.

Und nun "Capz"? Caps, so nennen Surfer die kleinen Schaumkronen auf den Wellen, sagt Köckritz. Außerdem könne das Wort als Kurzform für "Capitals" gelten, Hauptstädte. Was ebenfalls zur Heftpositionierung passe: Unterwegssein zu Menschen und Orten als urbanes Lebensgefühl. 2007 hatte der Journalist, Werber und Independent-Verleger Köckritz seinen ersten Titel gestartet: "Ramp", ein vierteljährliches Magazin mit Geschichten und Fotos rund ums Automobil samt Kultur, Mode und Design. Und vor ein paar Wochen launchte der kleine Verlag mit "Ramp Style" ein Mode- und Lifestyle-Heft für Männer. rp
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