Razorfish trennt sich von seinem Europageschäft

Freitag, 14. Dezember 2001

Der Internetdienstleister Razorfish will sich von all seinen europäischen Niederlassungen trennen. Die Büros in Amsterdam, Hamburg, Frankfurt, München, Oslo und Stockholm sollen wieder selbstständig werden. Entsprechende Verträge über Management-Buyouts und Verkäufe seinen bereits unterzeichnet, so das Unternehmen in einer Presseerklärung.

Ziel der Maßnamen sei, Razorfish wieder profitabel zu machen, so Jean-Philippe Maheu, CEO von Razorfish in New York. Maheu will sich künftig ganz auf die USA konzentrieren und die dort profitabel arbeitenden Geschäftsbereiche ausbauen. Dennoch plant er, auch in Zukunft mit seinen früheren europäischen Kollegen zusammenzuarbeiten, "wenn sich die Gelegenheit bietet."
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