Razorfish gewinnt weltweiten Digitaletat von DHL

Dienstag, 09. Oktober 2012
DHL entscheidet sich für Razorfish
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Digitaletat DHL Razorfish Pitch Omnicom Finalrunde Leadagentur


Die Entscheidung im Pitch um den weltweiten Digitaletat von DHL ist gefallen. Den Zuschlag hat sich die Publicis-Tochter Razorfish gesichert. Sie setzte sich in der Finalrunde gegen die beiden Omnicom-Agenturen Proximity und Interone durch. Der Pitchsieger ist beauftragt, als internationale Leadagentur eine übergreifende digitale Marketing- und Werbestrategie zu entwickeln. Bislang hatte DHL seine Aufgaben in diesem Bereich auf verschiedene Dienstleister verteilt, darunter Interone, Proximity und Pixelpark. An den bestehenden Agenturbeziehungen soll sich laut Auskunft der Deutsche-Post-Tochter aber nichts ändern. Der jetzt an Razorfish vergebene Etat sei komplementär zu den vorhandenen Aufgaben und Agenturen zu sehen.

In Zusammenarbeit mit diesen soll Razorfish dafür sorgen, die Bekanntheit und die Imagewerte des weltweit tätigen Logistikunternehmens weiter zu steigern und DHL beim Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeiten gezielt unterstützen. Um die klassische Werbung von DHL kümmert sich die Agentur 180 in Amsterdam, weltweites Umsetzungsnetzwerk ist die Konzerntochter Tag Worldwide. Um das Below-the-Line-Geschäft kümmert sich Proximity. Verantwortliche Mediaagentur ist Optimedia. Sie gehört wie auch Razorfish über die Zwischenholding Vivaki zum Publicis-Konzern.

"Die Medienlandschaften befinden sich im Umbruch und die verstärkte Nutzung digitaler Kanäle bietet enormes Entwicklungspotenzial für die Marke DHL und das Logistikgeschäft insgesamt. Entscheidend wird dabei die intelligente Verzahnung der schnell wachsenden digitalen Welt mit der klassischen Kommunikation sein" sagt Wolfgang Giehl, Senior Vice President Corporate Brand Marketing beim Mutterkonzern Deutsche Post DHL. mam
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