Ralph Siegel sucht mit dem ZDF den Superstar

Dienstag, 05. August 2003
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Auch das ZDF steigt nun in den Casting-Ring: "Die deutsche Stimme 2003" heißt die Mainzer Variante von "Star Search" (Sat 1), "Superstars"(RTL), "Fame Academy" (RTL 2) oder "Popstars" (Pro Sieben). Das von Endemol produzierte Format, das von der Bohlen-Variante Ralph Siegel als Juror betreut wird, startet am 30. August mit ersten so genannten Casting-Reports. Die Finalrunden beginnen am 18. September.

Das Besondere dieser Casting-Show: Es wird nur auf Deutsch gesungen. Ralph Siegel: "Es geht nicht darum, Schlagersänger zu finden, sondern gute Künstler." Die weiteren Jury-Mitglieder sind die Musikerin Jule Neigel, die vor allem bei SWR 3 engagierte Moderatorin Stefanie Tücking sowie Oli P. Durch die Sendungen führen Andrea Kiewel und Kai Böcking.

Bislang hat die ZDF-Prominentenjury 70 Bewerber und Bewerberinnen zu Gesicht bekommen und in den vergangenen Tagen die 23 besten ausgewählt. Ursprünglich hatten sich 3500 mit Demobändern beworben, 1200 wurden zu Städtecastings eingeladen. Die 23 Frauen und Männer zwischen 18 und 45 Jahren werden nun bei einem mehrtägigen Coaching in Gesang und Choreografie trainiert. Danach wird die Zahl von Siegel und den anderen Juroren nochmal auf neun Finalteilnehmer reduziert.

In den Live-Sendungen ab dem 18. September im ZDF, jeweils donnerstags, entscheiden die Fernsehzuschauer, welcher Kandidat bei der nächsten Show nicht mehr dabei sein wird. Die Wahl wird per TED durchgeführt, so dass die Anrufe um rund ein Viertel billiger sein sollen als bei den Privatsendern. Wer von einem Trio bei der letzten Sendung am 30. Oktober die meisten Stimmen erhält, wird mit einem Ariola-Plattenvertrag (BMG) belohnt. nr
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