Rahmenbedingungen für Rhein-Main-Fernsehen stehen fest

Donnerstag, 23. März 2000

In Hessen soll es künftig ein Ballungsraumfernsehen mit mindestens vier Stunden regionalem Programm geben. Das sieht ein Entwurf der Landesregierung zur Änderung des Privatrundfunkgesetzes vor. Über den Standort des regionalen Fernsehens ist zwar noch nicht offiziell entschieden, aber es gilt als sicher, dass der Sender die wirtschaftlich starke Rhein-Main-Region abdecken wird. Inzwischen formieren sich auch die potenziellen Gesellschafter. Während der Hessische Rundfunk sich von jeder Form der Beteiligung distanzierte, laufen bei den hessischen Zeitungsverleger schon die Vorbereitungen für die Gründung einer Beteiligungsgesellschaft. Wie Gebhard Ohnesorge, der Geschäftsführer des Hessischen Zeitungsverleger-Verbandes, erklärte, wollten die Verlage 62 Prozent einer künftigen Betreibergesellschaft übernehmen. Die verbleibenden Anteile seien für örtliche TV-Produktionsfirmen gedacht. Konkretes Interesse an einem Engagement hätten unter anderem die "FAZ", die "Frankfurter Neue Presse" sowie die "Frankfurter Rundschau" bekundet.
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