Raff wehrt sich gegen Neuordnung von Frequenzen

Freitag, 05. September 2008
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Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff, wehrt sich gegen den Vorstoß der Bundesnetzagentur, weitere Kanäle für den Ausbau der flächendeckenden Breitbandinternetversorgung bereit zu stellen. Nach einem Entwurf der Behörde soll der Rundfunk die Kanäle 61 bis 69 räumen sowie auf anderen vom digitalen Antennenfernsehen genutzten Kanälen, die parallele Nutzung für drahtlosen Internetzugang ermöglichen. Davon betroffen wäre der digital-terrestrische Übertragungsweg DVB-T. "Das Entwicklungspotenzial des terrestrischen Rundfunks für die gesamte Bevölkerung darf nicht aufgrund unbewiesener Geschäftsmodelle zugunsten einzelner Industrieinteressen leichtfertig geopfert werden", so Raff.

Der ARD-Vorsitzende warnt vor vorschnellem Aktionismus. Die Zurückhaltung der Industrie deute darauf hin, dass die gegenwärtigen Geschäftsmodelle für drahtloses Internet auf dem Land, einrr kritischen Prüfung nicht standhalten. pap

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