Raff fürchtet Diskussion um Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen

Mittwoch, 04. Juni 2008
Fritz Raff
Fritz Raff

Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff rechnet damit, dass Gebührenerhöhungen angesichts des demografischen Wandels für die nächsten Gebührenperioden schwieriger durchzusetzen sein werden. In der Folge könnten ARD, ZDF und Deutschlandradio gezwungen sein, ihre Angebote zu überdenken. "Da das Weniger an Zahlern nicht mit höheren Gebühren auszugleichen sein wird, werden wir eine kritische Diskussion dazu bekommen, wie viel öffentlich-rechtlichen Rundfunk sich die Gesellschaft noch leisten will", sagte Raff in HORIZONT im Streitgespräch mit Jürgen Doetz, dem Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT).

Schon jetzt stehen die öffentlich-rechtlichen Sender unter Druck: Bis zum 12. Juni sollen die Länder einen Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag vorlegen, der regelt, was die Anstalten im Internet dürfen und was nicht.

Das Streitgespräch von Raff und Doetz zu den Internetaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender, Verlagskooperationen, Gebühren und Werbefinanzierung erscheint in zwei Teilen in HORIZONT 23/2008 vom 5. Juni 2008 sowie in HORIZONT 24/2008 vom 12. Juni 2008.
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