Radiowerbung wächst kräftig

Mittwoch, 14. April 1999

Deutliche Zuwächse bei den Bruttowerbeeinnahmen melden die Hörfunkvermarkter für das erste Quartal 1999. Die Radio Marketing Service (RMS) steigerte ihre Radioumsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 27 Prozent auf 175 Millionen Mark. Die RMS-Vermarktungs-Kombis legten um satte 50 Prozent auf 88,6 Millionen Mark zu. "TV-Müdigkeit sowie der steigende Service- und Forschungsaufwand" sind für RMS-Geschäftsführer Lutz Kuckuck Gründe für den "Trend pro Radio". Die ARD-Werbung Sales & Services wartet mit einem Radio-Umsatzplus von 25 Prozent auf 150,3 Millionen Mark auf. Dafür verantwortlich sind unter anderem 11 neue Radiomandate, die die ARD-Werbung Ende vergangenen Jahres vorwiegend aus dem IP-Nachlaß übernommen und in attraktive neue Kombis gepackt hat. Die nationalen ARD-Kombis und die gemeinsam mit der Energy W&V geschnürte Young & Fun City Kombi entwickelten sich im ersten Quartal überdurchschnittlich gut. Auch die kleineren Funk-Vermarkter backen wieder größere Brötchen: Studio Gong steigerte die Bruttowerbeerlöse um 37 Prozent auf 6,16 Millionen Mark. Energy W&V-Geshäftsführer Manfred Friesinger freut sich über "Umsatzsteigerungen um bis zu 100 Prozent". Motor des Wachstums seien die Young & Fun City Kombi, die Energy-Sender und der neue Vermarktungspartner Hit Radio Antenne Sachsen.
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