Radiovermarkter RMS rechnet mit leichtem Netto-Wachstum

Donnerstag, 22. Juli 2004

Verhalten optimistisch geht Wilfried Sorge, Geschäftsführer des Radiovermarkters Radio Marketing Service (RMS), in das zweite Halbjahr 2004. Nachdem man in den ersten sechs Monaten voll auf Plan liegt, erwartet Sorge für die kommenden Monate einen kleinen Nettozuwachs von zwei bis drei Prozent. Besonders "ordentlich" verlief bislang das Geschäft im PKW-Sektor. Gute Chancen rechnet sich die RMS noch bei PKW-Neueinführungen aus. Positiv entwickelt sich auch das Geschäft mit Handelswerbung. "In diesem Segment haben wir aber noch Wachstumschancen, weil die Discounter bislang kaum auf Radio-Werbung setzen", konstatiert der RMS-Chef.

"Noch nicht da, wo wir hinwollen" ist man bei den großen Konsumgüter-Herstellern, räumt Sorge ein. Sorge kündigte noch für den August den Start einer gemeinsamen Imagekampagne der Radiovermarkter RMS und der ARD an. Die Agentur Grabarz & Partner, Hamburg, entwickeln den Auftritt. "Wir wollen über das Ohr den Hörern den Mund wässerig machen" erklärt er das Ziel der Kampagne. Man will zeigen, dass sich Radiowerbung auch für den Imageaufbau eignet. Erstaunlich gut laufe das Geschäft bei den Sendern, die sehr junge Hörer ansprechen wollen. "Die Kunden kaufen zunehmend sehr spitze Zielgruppen ein und werden dafür belohnt" erklärt er. Sorge ist zuversichtlich, dass die Jugendradios in absehbarer Zeit eine nationale Abdeckung erreicht. wg
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