Radioday: Hörfunkwerbung funktioniert auch für B2B-Kunden

Dienstag, 11. September 2012
Stefan Schütz, Vertriebsleiter Deutschland bei Metabo
Stefan Schütz, Vertriebsleiter Deutschland bei Metabo

Im intermedialen Wettbewerb profiliert sich Radio in erster Linie als Abverkaufsmedium und Frequenzbringer für den Handel. Dass man über den Äther auch eine professionelle Klientel ansprechen kann, zeigen die Ergebnisse einer Kampagne des Elektrowerkzeug-Geräteherstellers Metabo, die auf dem Radioday in Köln präsentiert wurde. Wer sich wundert, dass B2B-orientierte Firmen wie IBM und SAP im Fernsehen werden, dürfte sich auch fragen, warum ein Hersteller von Profi-Werkzeugen mit dem Claim  „Work - don't play" den Weg ins Radio geht. Stefan Schütz, Vertriebsleiter Deutschland bei Metabo, ist sich aber sicher, „dass die professionellen Anwender von Elektrowerkzeugen beispielsweise auf Baustellen, in Werkstätten und unterwegs sehr oft und viel Radio hören."Deshalb hat das schwäbische Unternehmen bereits 2006 Werbung im Radio geschaltet und ist 2012 mit einer neuen Kampagne in den ARD-Sendern SWR 1 SWR  3, WDR 2 und 1 Live sowie in den AS&S Radiokombis Liga live und Fußballkombi on Air.

Die Forscher der ARD-Werbung Sales & Services haben die Kampagne im März und April 2012 getrackt und festgestellt, dass die Zielgruppe der Handwerker tatsächlich überdurchschnittlich Radio hört - insbesondere während der Arbeitszeit und außer Haus.

Gleichzeitig bleiben die Metabo-Spots bei  Nutzern von Handwerkgeräten stärker in Erinnerung und gefallen auch besser - das Plus zum Durchschnittshörer von SWR 3 liegt bei  jeweils sieben Prozentpunkten:  Bei Hörern der samstäglichen Liga-Live-Fußball-Übertragungen von  WDR  2 erreichte die Werbe-Awareness von Metabo 29 Prozent gegenüber 18 Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt. Die Bekanntheit der Marke liegt bei 72 Prozent gegenüber 56 Prozent. joz
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