Radio-MA 2003/II: ARD-Wellen legen kräftig zu

Dienstag, 22. Juli 2003

Einen satten Zuwachs um 139.000 Hörer hat die aktuelle Hörfunk-Media-Analyse 2003/II (MA) den von der ARD-Werbung vermarkteten Wellen eingebracht. Mit 11,42 Millionen Hörern brutto (Werbefunk in der Durchschnittsstunde) liegen die Frankfurter klar vor der Hamburger Konkurrenz Radio Marketing Service (RMS) mit 8,70 Millionen Hörern. Dabei hat die junge Welle des WDR, Eins Live, wieder kräftig zugelegt. Mit einem Plus von 79.000 Hörern erreicht der Sender jetzt 886.000 Hörer. In Nordrhein-Westfalen gewinnt auch WDR 2 rund 61.000 Hörer dazu (750.000). Deutschlands reichweitenstärkster Einzelsender WDR 4 gibt dagegen 38.000 Hörer ab (921.000 Hörer). Die von der RMS vermarkteten NRW-Lokalradios kommen auf 1,34 Millionen Hörer.

Den größten absoluten Zuwachs verbucht Bayern 1, das 82.000 neue Hörer begrüßt (876.000). Bayern 3 - bereits in der Frühjahrs-MA gebeutelt - büßt dagegen nochmals 43.000 Anhänger ein (533.000). Auch der private Marktführer im Freistaat, Antenne Bayern, gibt 32.000 Hörer ab (716.000). In Hessen gewinnt Hit-Radio FFH wieder 24.000 Radiofans dazu und erreicht jetzt 664.000 Hörer - in etwa so viele wie alle Programme des hessischen Rundfunks zusammen.

Der nach absoluten Zahlen größte Verlierer heißt Hit-Radio Antenne-Sachsen mit minus 51.000 Hörern (118.000). Dagegen legt MDR 1 Radio Sachsen, das nur mit drei Werbestunden in die MA eingeht, um 46.000 Hörer zu (428.000). Radio PSR, das im Vorjahr MDR 1 vom Tron in Sachsen gestoßen hatte, lässt dagegen Federn: minus 22.000 Hörer (329.000). he
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