Radio Bremen konnte sein Defizit 1999 verringern

Mittwoch, 19. Juli 2000
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Radio Bremen Geschäftsjahr Defizit Heiko Bock


Das vergangene Geschäftsjahr hat Radio Bremen mit einem geringeren Verlust als erwartet abgeschlossen. Nachdem die Ministerpräsidenten vergangenen Herbst eine Kürzung des Finanzausgleichs beschlossen hatten, rechnete der Bremer Radiosender mit einem Verlust von 4,2 Millionen Mark. Das tatsächliche Defizit fiel jedoch mit 3,0 Millionen Mark deutlich niedriger aus. Den Gesamterträgen von 190,3 Millionen Mark stehen Aufwendungen von 193,3 Millionen Mark gegenüber. Zur Verringerung des Defizits trugen die verstärkten Marketing-Maßnahmen der Gebührenabteilung und der verbesserte Einsatz des Außendienstes bei. Bis zum Jahr 2005 stehen Etatkürzungen von 50 Millionen Mark bevor. Für das Geschäftsjahr 2000 kündigte Glässgen eine Senkung der Personalkosten über eine Vorruhestandsregelung an. Außerdem nimmt Heiko Bock diese Woche seine Tatigkeit als Betriebsdirektor für Produktion und Verwaltung auf.
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