Raab TV kassiert 185 Millionen Euro von Pro Sieben Sat 1

Freitag, 15. April 2011
Finanziell in der 1. Liga angekommen: Stefan Raab
Finanziell in der 1. Liga angekommen: Stefan Raab

Stefan Raab lässt sich die exklusive Zusammenarbeit mit Pro Sieben Sat 1 fürstlich bezahlen. Nach Informationen des "Manager Magazin" bekommt die Produktionsfirma Raab TV 185 Millionen Euro für einen Fünfjahres-Vertrag, der im Dezember unterschrieben wurde. Zumindest finanziell ist Raab damit in der 1. Liga der TV-Moderatoren angekommen. Der Vertrag zählt laut "Manager Magazin" zu den höchstdotierten Deals der deutschen Fernsehgeschichte. Raab TV gehört zum Kölner Produktionsunternehmen Brainpool (TV Total, Ladykracher), an dem Raab selbst beteiligt ist. Zu der Gruppe gehört eine Reihe weiterer Produktionsfirmen wie Ladykracher TV, Elton TV oder Kuttner TV.

Raab ist das wichtigste Aushängeschild von Pro Sieben. Der Moderator und gewiefte TV-Unternehmer moderiert dort "TV Total" und hat mit Events wie "Schlag den Raab", der "Wok-WM" oder dem "TV Total Turmspingen" einige der erfolgreichsten TV-Shows des Senders erfunden. Daneben ist Raab auch im Musikgeschäft äußerst erfolgreich: So produzierte er unter anderem die Songs von Eurovision-Song-Contest-Gewinnern Lena Meyer-Landrut. Allein damit soll Raab laut "Manager Magazin" 1,5 Millionen Euro eingenommen haben. Auch die früheren Eurovision-Teilnehmer Max Mutzke und Guildo Horn hatte Raab produziert. Darüber hinaus war Raab bereits mehrfach mit eigenen Kompositionen wie "Hier kommt die Maus", "Maschen-Draht-Zaun" oder "Wadde hadde dudde da?" in den Charts vertreten.

Privat lebt Raab dagegen zurückgezogen und meidet die Öffentlichkeit. Gegen Berichte, die sein Privatleben betreffen, geht der Entertainer auch gerne juristisch vor: So musste der "Focus" vergangenes Jahr eine lange Gegendarstellung abdrucken, mit der Raab auf ein Porträt über ihn reagierte. dh
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