RTL vor Einigung mit französischer TV-Aufsicht

Montag, 26. Januar 2004

Im Streit um die Mehrheitsübernahme des französischen Privatsenders M6 durch die RTL Group zeichnet sich offenbar ein Kompromiss ab. Nach einem Bericht des "Handelsblatts" könnte RTL einer Beschränkung seiner Stimmrechte bei M6 auf 34 Prozent zustimmen, obwohl die Bertelsmann-Tochter 49 Prozent hält. Der Streit mit der französischen Medienbehörde CSA zieht sich schon länger hin.

Auslöser war der Wunsch des M6-Aktionärs Suez, sich von seiner Beteiligung in Höhe von 36,45 Prozent komplett zu trennen. Nach aktuellem Medienrecht darf jedoch kein Aktionär mehr als 49 Prozent an einem TV-Sender halten. Die Vereinbarung mit CSA soll bis 2007 fixiert werden. Würde das Medienrecht vorher überarbeitet, hätte RTL das Nachsehen. he
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