RMS pusht Thema Webradio

Dienstag, 11. September 2012
RMS-Chef Florian Ruckert.
RMS-Chef Florian Ruckert.

Der Privatradiovermarkter RMS will in der kommenden Saison auch das Thema Webradio vorantreiben. „Ich glaube, dass man sich noch nicht klar gemacht hat, welche Chance Webradio in Kombination mit UKW-Radio bietet“, sagt Florian Ruckert, Vorsitzender der Geschäftsführung der RMS, beim Radioday in Köln. Der Vermarkter, der seine Reichweite dank Hörerzugewinnen und zehn neuen Sendern im UKW-Netz 2013 deutlich auf 7,47 Millionen Hörer steigern wird, wendet sich damit auch einem eher wenig beachteten Geschäftsfeld zu. Wirtschaftlich ist die Webradiovermarktung zu vernachlässigen. Perspektivisch glaubt Ruckert jedoch an Zuwächse und eine Professionalisierung der Vermarktung. „Diesen Werbemarkt zu entwickeln, ist eines unser großen Ziele.“

Dazu hat RMS Ende 2011 in eine komplett neue Ad-Server-Technologie investiert, die bei den einzelnen Sendern angesiedelt ist. Das Ziel ist es, alle modernen Onlinewerbemodelle auch für Audio anbieten zu können, beispielsweise Frequency-Capping und Targeting. RMS zählt mehr als 100 Webcasts im Portfolio.

Bei den Mediaagenturen entwickelt sich das Thema erst langsam. Dort steht das klassische Geschäft im Focus. Angesichts der UKW-Reichweitenzuwächse, die der RMS laut Ruckert den größten Reichweitenvorsprung zur AS&S Radio seit 2001 sichern, geht der RMS-Chef optimistisch ins Werbejahr 2013. „Damit haben wir mit der Super-Kombi eine sehr klare Marktführung vor der Deutschland-Kombi“, sagt Ruckert. RMS führt in 13 von 16 Bundesländern. pap
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